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Stechlinsee im Jahr 2012 wieder klarer (Gransee Zeitung vom 12.12.2012)

Eintrübung des Vorjahres ohne Wiederholung

Ein positives Fazit haben die Wissenschaftler des Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei für die Sichttiefe des Stechlinsees gezogen.

Bei der starken Trübung, die im vergangenen Jahr aufgetreten war, handelt es sich offenbar um eine Ausnahmeerscheinung. Statt Sichttiefen von nur zwei Metern wie noch 2011 wurden im Sommer dieses Jahres Werte von sechs bis acht Metern ermittelt. Dabei handele es sich um für die Jahreszeit übliche Zahlen, teilte das Institut mit. Kalkkristalle waren seinerzeit für die Eintrübung des Sees verantwortlich gemacht worden. Sie entstehen, wenn Schwebealgen dem Wasser Kohlendioxid entziehen. Sie sinken nur langsam zum Grund des Sees, deswegen die Trübung so auffällig gewesen sei.

Grund zur Entwarnung sehen die Wissenschaftler des IGB indes noch nicht. Zwar habe im Jahr 2011 eine seltene Wettersituation zur Trübung beigetragen, sie sei jedoch nicht der einzige Auslöser für das Phänomen gewesen. Darüber hinaus werde auch ein vermehrter Nährstoffeintrag in den Stechlinsee, speziell im Tiefenwasser, festgestellt. Dies gibt den Forschern noch einige Rätsel auf.

Ein Artikel aus der Gransee Zeitung vom 12.12.2012