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Wärmeleitfähigkeit von Wasser

Jedem Schwimmer ist bekannt, dass man das Wasser beim ersten Kontakt als kalt empfindet, auch wenn es sehr warm erscheint.

Die Körpertemperatur liegt bei 37 °C, das Wasser ist in der Regel stets kälter. Hinzu kommt noch, dass die Wärmeleitfähigkeit von Wasser 25-mal höher ist, als die der Luft. Von daher kühlt ein Taucher sehr schnell aus, wenn man nicht über einen Taucheranzug verfügt.

Trägt er diesen Schutz nicht, kann es sehr schnell zu Krämpfen in den Gliedern sowie einer Unterkühlung kommen. Trotzdem gewöhnt man sich schnell an die Kälte, da sich die Blutgefäße unter der Haut verengen und die Blutversorgung der Körperoberfläche vermindert wird. So schützt sich der Körper vor Wärmeverlust.

Ist der Körper aber weiterhin der Kälte ausgesetzt, dann reicht die reduzierte Durchblutung nicht mehr aus und der Körper versucht durch Muskelbewegungen (Zittern) Wärme zu erzeugen. Gibt der Körper trotzdem weiterhin Wärme ab, wird das Zittern stärker und die Gliedmaßen können sogar taub werden. Sinkt die Körpertemperatur unter 35 °C ab, dann spricht man von einer Unterkühlung (Hypothermie). Ab einer Körpertemperatur von 31 °C können Bewusstseinsstörungen auftreten.

Wenn man im Wasser anfängt zu zittern, dann ist der Tauchvorgang unter Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen beim Auftauchen zu beenden und eine Erwärmung des Körpers am Land so schnell wie möglich einzuleiten.

Verwende daher je nach Wassertemperatur den entsprechenden Tauchanzug (siehe auch ergänzende Informationen unter der Rubrik Navigation – Ausrüstung – Das Isolationssystem).

Für den Körper ist es einfacher, sich abzukühlen als sich wieder aufzuwärmen.